#1 Stickerei - Wikingerzeitliche Stichtypen von Frida 03.04.2014 12:45

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#2 RE: Wikingerzeitliche Stichtypen von nicole 19.09.2018 20:59

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Da anscheinend die Informationen aus dem Netz genommen wurden, eine kurze Erklärung. Ich sticke gerne. Aber wie stickte man denn früher bitte schön ? Hier gibt’s etwas Info dazu, denn das Sticken als solches macht wirklich Spass. So nach und nach sieht man Erfolge …

Aber wie stickte man denn früher bitte schön ? Ich bin leider mit meinen Funden in meiner gewählten Zeit da so ziemlich am Ende. Als Quelle mußte ich somit auf das Buch „Birka III – Die Textilfunde aus den Gräbern“ von der Autorin Agnes Geijer zurückgreifen.

Diese Sticksticharten wurden, laut oberem Buch, in der Wikingerzeit benutzt:

Stielstich:

Dieser Stich wird von links nach rechts gearbeitet, wobei die Stiche leicht schräg verlaufen entlang der gewünschten Linie. Der Faden kommt immer auf der linken Seite des vorherigen Stiches wieder durch den Stoff hervor.

Der Stickstich wurde wahrscheinlich zum Ausfüllen von Flächen benutzt.

Ösenstich

Bei dieser Technik werden Schlaufen gebildet sodas das fertige Werk fast wie gestrickt aussieht.
Der Ösenstich ist für Linien und Flächen verwendet worden. .

Schlingenstich (auch „Griechischer Schlingstich“)

Den Faden bei A durchstechen und die Nadel auf der unteren Linie wieder einstechen, sie dabei mit dem Faden unterhalb der Nadelspitze wieder herausführen. Den Faden anziehen, um eine Schlinge zu bilden. Die Nadel auf der oberen Linie wieder einstechen und dann wieder mit dem Faden unterhalb der Nadelspitze wieder herausführen. Auf diese Weise weiterarbeiten, dabei von der äußeren Linie zur inneren, mit Bleistift markierten Linie arbeiten, dabei den Faden immer unterhalb der Nadel halten.

Quellenangabe:

- Sticksticherklärungen von Coats GmbH
- private Unterlagen aus dem Schulunterricht

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